Donnerstag, 12 März 2026
Not­ruf : 112

Not­fall auf der Tal­sper­re Zeulenroda – Ein­satz­übung der Feu­er­wehr Zeulenroda

Ein­ge­bro­che­ner Schlitt­schuh­fah­rer, schreit um Hil­fe“ hieß es in der Alarm­nach­richt für die Zeu­len­ro­daer Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den am Frei­tag, den 06.02.2026. Inner­halb weni­ger Minu­ten tra­fen die ers­ten Ein­satz­kräf­te am Bade­strand vor der See­stern-Pan­ora­ma-Büh­ne ein. Bis zu die­sem Zeit­punkt gin­gen alle noch von einem Ernst­fall aus. Eine ers­te „Beru­hi­gung“ war zu spü­ren, als die Feu­er­wehr­leu­te die Übungs­be­ob­ach­ter sahen. Den­noch wur­de der Ein­satz unter höchs­ter Kon­zen­tra­ti­on und einer guten Por­ti­on Adre­na­lin durch­ge­führt. Aus­ge­rüs­tet mit einem soge­nann­ten Über­le­bens­an­zug begab sich der ers­te Tau­cher auf das ca. 10cm dicke Eis. Bereits 21 Minu­ten nach der Alar­mie­rung konn­te die ein­ge­bro­che­ne Per­son durch die Tau­cher­grup­pe Zeulenroda geret­tet wer­den. Die Kame­ra­den der Feu­er­wehr beleuch­te­ten, wäh­rend­des­sen die Ein­satz­stel­le mit sämt­li­chen Schein­wer­fern, die zur Ver­fü­gung stan­den. „Eine sol­che Ein­satz­la­ge erstreckt sich meist über eine grö­ße­re Flä­che, wel­che best­mög­lich aus­ge­leuch­tet wer­den muss“, so Wehr­füh­rer Chris­ti­an Komo­row­ski. Zusätz­lich unter­stütz­ten die Kame­ra­den die Tau­cher bei diver­sen Vor­be­rei­tun­gen für einen Tauch­gang sowie bei der medi­zi­ni­schen Erst­ver­sor­gung des Verunglückten.

Bei einem zügig ein­ge­lei­te­ten Tauch­gang wur­de nach einer zwei­ten ver­miss­ten Per­son gesucht. Inner­halb von 15 Minu­ten konn­te bei eisi­ger Käl­te, völ­li­ger Dun­kel­heit und ca. 1 Meter Sicht­wei­te unter Was­ser und Eis ein Durch­mes­ser von 16–20m um die zwei­te Ein­bruchs­stel­le abge­sucht wer­den. Das Tau­chen unter Eis stellt eine der anspruchs­volls­ten Auf­ga­ben der Tau­cher­grup­pe dar und wur­de mit gro­ßer Zufrie­den­heit der Übungs­be­ob­ach­ter gemeistert.

Nach rund zwei­ein­halb Stun­den konn­te die Übung been­det wer­den und die betei­lig­ten Ein­satz­kräf­te konn­ten sich wie­der aufwärmen.

Die­se Übung konn­te nur statt­fin­den, weil die Wet­ter­be­din­gun­gen zu die­sem Zeit­punkt geeig­net waren und das Eis zuvor geprüft und für die Übung offi­zi­ell frei­ge­ge­ben war. Die Feu­er­wehr Zeulenroda appel­liert an die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, das Betre­ten von Eis­flä­chen zu unter­las­sen. Sie gefähr­den nicht allein ihr eige­nes Leben, son­dern auch das der Ein­satz­kräf­te. Das Eis kann an unter­schied­li­chen Stel­len diver­se Bedin­gun­gen aufweisen. 

Chris­ti­an Komo­row­ski betont: „Alle Ein­satz­kräf­te sol­len gesund und unbe­scha­det von jedem Ein­satz zurückkehren.“

Ein gro­ßes Dan­ke­schön gilt allen Einsatzkräften. 

Leon Tit­tel/FW-Zeulenroda

⇒ Hier gehts zum MDR-Bericht vom 07.02.2026

⇒ Hier gehts zum Link vom Bei­trag des Land­rats­am­tes Greiz vom 07.02.2026

Zurück

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen