Gebäu­de­brand

Um 16:53 Uhr wur­den die Stütz­punkt­feu­er­wehr Zeulenroda, sowie die Kräf­te aus Arns­grün und Berns­grün zu einem Gebäu­de­brand nach Berns­grün alar­miert. Bereits auf Anfahrt war eine star­ke Rauch­ent­wick­lung sicht­bar. Bei ein­tref­fen bestä­tig­te sich die Mel­dung, dass Gebäu­de stand in Voll­brand. Unver­züg­lich wur­den wei­te­re Kräf­te aus der Stadt Zeulenroda-Triebes und dem Vogt­land­kreis nach­ge­for­dert. Sofort wur­den mas­si­ve Lösch­maß­nah­men ein­ge­lei­tet um die umlie­gen­den Gebäu­de zu schützen. 

Ölspur

Die ein­ge­setz­ten Kräf­te wur­den zu einer Ölspur alarmiert. 

Unkla­re Rauchentwicklung

Die ein­ge­setz­ten Kräf­te wur­den zu einer unkla­ren Rauch­ent­wick­lung alar­miert. Hier­bei han­del­te es sich um ein Lager­feu­er, es bestand kein Handlungsbedarf.

Ein­satz­übung

Die ein­ge­setz­ten Kräf­te wur­den zur einer in Eis ein­ge­bro­che­nen Per­son alar­miert. Hier­bei han­del­te es sich um eine Einsatzübung. 

Gebäu­de­brand

Am 17.08.2026 ertön­ten um 00:41 Uhr in Arns­grün, Berns­grün und Zeulenroda die Sire­nen und Funk­mel­de­emp­fän­ger. Gemel­det wur­de ein mas­si­ver Feu­er­schein im Bereich des Arns­grü­ner Tro­cken­werks. Bei Ein­tref­fen des ers­tes Ein­satz­fahr­zeu­ges stell­te sich her­aus, dass der ver­meint­li­che Feu­er­schein der Voll­brand einer Lager­hal­le war. In der Hal­le befan­den sich land­wirt­schaft­li­che Erzeug­nis­se wie Saat­gut und ca. 1200 Stroh­bal­len. Unver­züg­lich wur­den wei­te­re Kräf­te aus Zeulenroda, Pöll­witz, Dobia und Pau­sa und in der Abfol­ge die SEG-Ver­pfle­gung aus Greiz nachgefordert. 

Höchs­te Prio­ri­tät hat­te zunächst der Schutz der benach­bar­ten, noch nicht betrof­fe­nen Lager­hal­len. Die­se, sowie die in Voll­brand ste­hen­de Hal­le, waren alle mit einer Pho­to­vol­ta­ik Anla­gen aus­ge­stat­tet. Die­se muss­ten durch den Ener­gie­ver­sor­ger im Lau­fe der Lösch­ar­bei­ten frei­ge­schal­ten werden.

Auf­grund der star­ken Rauch­ent­wick­lung wur­de über die Zen­tra­le Leit­stel­le Gera eine MoWaS War­nung raus­ge­ge­ben — Anwoh­ner wur­den auf­ge­for­dert Fens­ter und Türen geschlos­sen zu halten. 

Nach meh­re­ren Stun­den inten­si­ver Brand­be­kämp­fung wur­den die Lösch­maß­nah­men zurück­ge­fah­ren. Ziel ist das kon­trol­lier­te Abbren­nen der Stroh­bal­len in der ein­ge­stürz­ten Lagerhalle. 

Gegen 10:00 Uhr rück­ten die Zeu­len­ro­daer und Pau­s­aer Ein­satz­kräf­te wie­der ein. Die Feu­er­weh­ren des Ober­lan­des ver­blie­ben zunächst am Einsatzort. 

Da der Brand aktu­ell noch andau­ert, wer­den vor­aus­sicht­lich bis in die Abend­stun­den des 18.08. ver­schie­de­ne Orts­teil­weh­ren eine Brand­wa­che stellen. 

Der Sach­scha­den wird auf über 1 Mio. € geschätzt. Ermitt­lun­gen zur Brand­ur­sa­che laufen.

Flä­chen­brand

Die alar­mier­ten Kräf­te wur­den zu einem Flä­chen­brand alar­miert. Die Mel­dung bestä­tig­te sich und der Brand konn­te schnell unter Kon­trol­le gebracht werden.

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