Jah­res­haupt­ver­samm­lung der Stütz­punkt­feu­er­wehr Zeulenroda

Die Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Zeulenroda, die auch Stütz­punkt­wehr des Land­krei­ses Greiz ist, wur­den bis 30. Novem­ber die­ses Jah­res zu 214 Ein­sät­zen geru­fen. Dar­un­ter waren allein 33 Ein­sät­ze, bei denen Hab und Gut in Brand stan­den und es galt, Leben zu ret­ten. Prä­mis­se bei allen Maß­nah­men ist, das Leben der eige­nen frei­wil­li­gen Feu­er­wehr­leu­te zu sichern.

Eine gute Aus- und Wei­ter­bil­dung ist Bedingung

Die Vor­aus­set­zung dafür ist: Eine ord­nungs­ge­mä­ße, gut funk­tio­nie­ren­de Tech­nik. Dass die Ehren­amt­ler sich zu jeder Tages- und Nacht­zeit dar­auf ver­las­sen kön­nen, dafür sor­gen die Gerä­te­war­te. Die Män­ner sind neben ihrem frei­wil­li­gen Job als Feu­er­wehr­mann dafür im Ein­satz. In ihren Hän­den liegt es, nach jedem Ein­satz die IT-Tech­nik­ge­rä­te, Funk­tech­nik auf Funk­ti­ons­fä­hig­keit zu prü­fen, die Ein­satz­be­reit­schaft der Atem­schutz­ge­rä­te wie­der voll­um­fäng­lich her­zu­stel­len, die Schlauch- und Gerä­te­tech­nik und auch die Fahr­zeu­ge auf ihre Ein­satz­fä­hig­keit zu kon­trol­lie­ren und sämt­li­che Ein­satz­ge­rä­te wie Sprei­zer, Sche­re und Beklei­dung für den nächs­ten Ein­satz herzustellen.

Gerä­te­war­te aller Weh­ren von Zeulenroda-Triebes küm­mern sich um die gesam­te Tech­nik, sie bau­en die Gerä­te aus­ein­an­der, des­in­fi­zie­ren die Atem­schutz­ge­rä­te, prü­fen die Schläu­che, fül­len die Fla­schen mit Atem­luft auf und rüs­ten die Fahr­zeu­ge auf. Schließ­lich müs­sen alle Gerät­schaf­ten wie­der so funk­tio­nie­ren, dass zum fol­gen­den Ein­satz alles funk­ti­ons­fä­hig ist. Ste­ti­ge neue DIN-Nor­men gilt es zu reflek­tie­ren. Dabei hat jeder der sechs Män­ner sein Spezialgebiet.

Von den Gerä­te­war­ten in Zeulenroda woll­ten wir wis­sen, ob nicht doch ein Fünk­chen eige­nes Inter­es­se mitspielt?

Klar, sagen sie, tech­ni­sches Inter­es­se sei bei allen vor­han­den und sie wären alle mit und in der Feu­er­wehr Zeulenroda groß gewor­den. „Wir leben für die Feu­er­wehr, sichern Ord­nung und Sicher­heit ab“. Über fest­ge­stell­te Unre­gel­mä­ßig­kei­ten wird die Wehr­lei­tung informiert.

War­um tun sich die Män­ner nach ihrem Ein­satz so etwas an?

Wer soll­te es sonst tun, wenn nicht wir. Dann wären unse­re Män­ner und Frau­en nicht ein­satz­be­reit oder sie wür­den im Ein­satz ihr eige­nes Leben gefähr­den“, so ein kla­res Bekennt­nis für Ord­nung und Sicher­heit. Und Wehr­lei­ter Chris­ti­an Komo­row­ski fügt an: „Nach dem Ein­satz ist stets vor dem Ein­satz“. Zeulenroda-Trie­bes­er Stadt­brand­meis­ter Stef­fen Jubold, der auch stets alle Orts­teil­weh­ren der Stadt im Blick hat, dan­ke aus­drück­lich nicht nur den Feu­er­wehr­leu­ten für ihre ehren­amt­li­che Ein­satz­be­reit­schaft, son­dern eben auch den­je­ni­gen, die hin­ter den Kulis­sen zusätz­lich noch lebens­wich­ti­ge Auf­ga­ben erle­di­gen, wie eben die Gerätewarte.

Fakt ist: Sie wir­beln noch so man­che Stun­de län­ger nach einem Kraft auf­rei­ben­den Ein­satz im Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus. Die Stütz­punkt­feu­er­wehr Zeulenroda besteht aktu­ell aus 105 Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den, wovon 65 Mit­glie­der in die Ein­satz- und Tau­cher­ab­tei­lung zählen.

Zusätz­lich tra­fen sie sich an 30 Don­ners­tags­aben­den zum regu­lä­ren Aus­bil­dungs­dienst, und dar­über hin­aus wur­den noch Aus­bil­dun­gen an ande­ren Tagen wie die jähr­lich statt­fin­den­de Wochen­end­schu­lung, Digi­tal­funk­aus­bil­dung, Atem­schutz­stre­cke, Unter­wei­sung Maschi­nis­ten, Aus­bil­dun­gen an der neu­en Dreh­lei­ter und vie­les mehr, durch­ge­führt, sodass an die­ser Stel­le 10.340 Stun­den für Aus- und Fort­bil­dung, Bera­tun­gen und Gerä­te­war­tung zusam­men­kom­men. Zudem haben alle Feu­er­wehr­män­ner und ‑frau­en der Stütz­punkt­wehr Zeulenroda 2868 Stun­den neben ihrem beruf­li­chen Job und der Fami­lie im Berichts­zeit­raum geleis­tet, berich­tet der Wehrleiter.

Neben Wehr­lei­ter Chris­ti­an Komo­row­ski (l.) und Stadt­brand­meis­ter Stef­fen Jubold und stell­ver­tre­ten­der Wehr­lei­ter Leon Tit­tel (v.r.) sowie zur Jah­res­haupt­ver­samm­lung anwe­sen­den Bür­ger­meis­te­rin, Hei­ke Berg­mann, konn­ten sich vie­le Feu­er­wehr­mit­glie­der über ihre Beför­de­rung sowie Ehrung freuen.

Beför­de­run­gen und Aus­zeich­nun­gen zur Jahreshauptversammlung

Beför­de­run­gen:

Feu­er­wehr­an­wär­ter:                   René Schwarz

Feu­er­wehr­mann:                         Phil­ipp Kruppa,

                                                        Rosa-Lina Neupert,

                                                        Phil­ip Rohleder

Haupt­feu­er­wehr­mann:               Joan Bole,

                                                       Oli­ver Bonenkamp,

                                                       Anna Knorr,

                                                       Erik Kuhn,

                                                       Mar­kus Stauch

Lösch­meis­ter:                              Tobi­as Flämig,

                                                        Jus­tin Ott

Ober­brand­meis­ter:                     Tino Magner

Aus­zeich­nun­gen:

Ernen­nung zum Ehren­mit­glied:          

                                                    Sil­vio Knorr,

                                                    Solv­eig Schneider,

                                                    Diet­mar Reich

10 Jah­re Feuerwehrdienst:

                                                    Jonas Lauterbach,

                                                   Oli­ver Bonenkamp

20 Jah­re Feuerwehrdienst:

                                                    Chris­toph Rabe

25 Jah­re Feuerwehrdienst:

                                                    Stef­fen Köhler,

                                                    Tobi­as Flämig,

                                                    Tho­mas Dietzel

30 Jah­re Feuerwehrdienst:

                                                    Tino Magner

40 Jah­re Feuerwehrdienst:

                                                    Stef­fen Arzt

55 Jah­re Feuerwehrdienst:

                                                    Gabrie­le Schneider

Beru­fun­gen:

Grup­pen­füh­rer:                           Jus­tin Ott

Die Wehr­füh­rung gra­tu­liert allen Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den recht herzlich!

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